Zum Europatag 2026 veranstaltete der Kreisverband Aschaffenburg der Europa Union in enger Kooperation mit der Technischen Hochschule Aschaffenburg eine Podiumsdiskussion in der Aula der Hochschule. Namhafte Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft konnten für das Podium gewonnen werden.
Kompetent und charmant moderiert von Maili Wagner, Kreisrätin und Vorstandsmitglied der Europa-Union Aschaffenburg, wurde die Veranstaltung eröffnet durch Grußworte von Frau Prof. Dr. Beck-Meuth, der Präsidentin der TH Aschaffenburg, und von Georg Fath, dem Vorsitzenden des Kreisverbands der Europa Union.

Begrüßung durch Georg Fath Foto: Oana Oravitan-Stenger

Moderatorin Maili Wagner im Gespräch mit den Podiumsteilnehmern Foto: Oana Oravitan-Stenger

Impulsvortrag von Prof. Hofmann
Foto: Oana Oravitan-Stenger
Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann von der TH Aschaffenburg führte mit einem Impulsvortrag in die Thematik ein und stellte sich danach als Podiumsteilnehmer den Fragen der Mitdiskutierenden auf dem Podium und im Publikum. Auf dem Podium war mit Landrat Dr. Alexander Legler ein hervorragender Repräsentant aus der Politik ebenso vertreten wie drei ausgezeichnete Kenner und Entscheidungsträger aus der Wirtschaft, nämlich Barbara Eschbach, die Leiterin der Geschäftsstelle beim TV Großwallstadt, Frank Schlottke, der Vorsitzende des Industrie- und Handelsgremiums Miltenberg, sowie Johannes Oswald, der Geschäftsführer von OSWALD-Elektromotoren mit Sitz in Miltenberg.
„It’s the economy, stupid!“ Dieses dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton zugeschriebene Diktum aus dem Präsidentschaftswahlkampf 1992 zur überragenden Bedeutung der Wirtschaft hat in der gegenwärtigen Zeit ökonomischer Unsicherheiten und der Herausbildung von neuen Rohstoff- und Warenallianzen nichts von seiner Dringlichkeit eingebüßt. Es sind und bleiben die ökonomischen Rahmenbedingungen, die einen Großteil des politischen Handlungsspektrums abstecken. In diesen bewegten Zeiten mit Krieg und vielfältigen Bedrohungen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit stand Bill Clintons Erkenntnis deshalb auch Pate für die Wahl des Themas zum Europatag 2026 am bayerischen Untermain.
Schon in der Vorstellungsrunde konnte Maili Wagner die Podiumsteilnehmer zu Statements anregen, die ein buntes Bild der Wirtschaft am Untermain zeichneten. Diese ist mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert, die sich mit den Stichworten China, Bürokratie, Fachkräftemangel, Innovationsbedarf umreißen lassen, aber keineswegs erschöpfend charakterisiert sind. Zu deren Bewältigung – so zeigte die lebhafte Erörterung – fällt auch Wissenschaft und Hochschule eine wichtige Rolle zu.

v.l.n.r. Prof. Beck-Meuth, Fath, Wagner, Eschbach, Schlottke, Dr.Legler, Prof. Hofmann, Oswald
Foto: Oana Oravitan-Stenger
Dem interessierten und engagiert nachfragenden Publikum konnten die Podiumsgäste dazu wertvolle Einsichten und Erkenntnisse aus ihren jeweiligen Kompetenzfeldern vermitteln.